Gemeinschaftsbüro

Wo kann ein kleiner Verein, eine Bürgergruppe, eine Interessenvertretung … sich mal treffen und austauschen. Mal was gemeinsam kochen, eine Werkstatt nutzen oder eine Veranstaltung abhalten?

Zietenstr. 16, 09130 Chemnitz

Das Gemeinschaftsbüro verfügt über eine Küchenzeile, eine Werkstatt auch geeignet für Handyreparaturen, ein Bürozimmer zur gemeinschaftliche Nutzung, zwei einzelne Büros (bereits belegt), ein Veranstaltungsraum mit Beamer-Technik für bis zu 20 Personen geeignet. Das Büro bietet auch Platz für Übernachtungen. WC und Dusche sind vorhanden. Freies WLAN über Freifunk Chemnitz

Bürgerplattform Chemnitz Mitte-Ost

Die Bürger der Stadtteile Gablenz und Yorckgebiet können sich mit der neu gegründeten Bürgerplattform aktiv an der Weiterentwicklung ihrer Stadtteile beteiligen. Der SDB e.V. fungiert als Trägerverein und koordiniert die Aktivitäten und Bürgerprojekte vor Ort.

Am 16.08.2018 traf sich die Bürgerplattform das erste Mal. Aus jahrelanger ehrenamtlicher Arbeit einige Bürger im Stadtgebiet entwickelte sich das Bedürfnis sich in einem Netzwerk zu formieren. Chemnitz bietet seit vielen Jahren die Möglichkeit, dass sich Bürger einzelner Stadtgebiete in einer Bürgerplattform mit finanzieller Unterstützung sammeln können. Ab 2019 wird nun die Bürgerplattform Mitte Ost für Gablenz und Yorckgebiet an den Start gehen.
Nach der Gründung muss nun der Stadtrat den SDB e.V. als Träger für die Bürgerplattform bestätigen. Dann kann der SDB e.V. einen Stadtteilmanager oder Koordinator finanzieren und zusätzlich auf die Mittel eines Verfügungsfonds zugreifen.

Protokoll 1. Treffen

  • 16.08.2018 Gründungsveranstaltung der 4. Bürgerplattform

20 Interessierte kamen im Wissmannhof zusammen. Nach der Vorstellungsrunde der Anwesenden und der Einleitung des Moderator Thomas Bossack wurden über den Sinn, Nutzen und Aufgabe eines solchen Bürgergremiums diskutiert.

Der Trägerverein SDB e.V. und der Koordinator der Bürgerplattform stellten sich vor. Wir kamen zur Wahl der Steuerungsgruppe der Bürgerplattform und zur ersten Diskussion um die Geschäftsordnung. 6 Bürger bilden nun für ein Jahr die Steuerungsgruppe und entscheiden über die zukünftige Vergabe aus Mitteln des Verfügungsfonds. Der Verein wird nun dem Stadtrat und der Verwaltung ein Konzept über die Betreibung der Bürgerplattform vorlegen und im Stadtrat muss dies dann bewilligt werden. Unter dieser Voraussetzung kann 2019 die Bürgerplattform dann voll in Aktion treten, was uns aber nicht hindert bereits loszulegen.

Zwei Themen aus der Bürgerschaft wurden aufgenommen:

  • Reinigung des Gablenzbaches / Grundbach
    – verstärktes Müllaufkommen im Bachlauf
    – Planung eines Arbeitseinsatzes
    – Wunsch nach einer Bürgerstruktur analog der Bürgerinitiative am Knappteich
  • Doppelkreisverkehr und Baumaßnahmen
    – Diskussion mit anwesenden Stadtratsmitgliedern
    – erste Bürgerveranstaltung wird geplant
    – Einladung des Baubürgermeisters bzw. Vertretung zur Vorstellung der Baumaßnahmen, Verkehrsführung, Bauzeit, etc.
    – Zielgruppe des Abends – Gewerbetreibende und direkte Anwohner

Pressebeitrag Gründungstreffen:
https://www.freiepresse.de/chemnitz/einwohner-wollen-mehr-mitsprache-artikel10288739

Einwohner wollen mehr Mitsprache
Erschienen am 18.08.2018
Für Sie berichtet: Michael Brandenburg

Für Gablenz und das Yorckgebiet entsteht eine Bürgerplattform. Die Initiatoren haben schon erste Ideen.
Yorckgebiet. Mitsprache bei Entscheidungen, die das eigene Wohn- oder Arbeitsumfeld betreffen – mit diesem Ziel hat sich am Donnerstagabend eine sogenannte Steuerungsgruppe einer neuen Bürgerplattform Mitte-Ost für Gablenz und das Yorckgebiet gebildet.
Etwa 15 interessierte Bürger sowie fünf Landtagsabgeordnete und Stadträte oder deren Vertreter waren dazu in den Wissmannhof an der Yorckstraße gekommen. Sechs Freiwillige aus den Reihen der Bürger erklärten sich bereit, zunächst für voraussichtlich ein Jahr in der Steuerungsgruppe mitzuarbeiten, bevor deren Mitglieder neu gewählt werden. Die Steuerungsgruppe will sich regelmäßig treffen, um Arbeitsschwerpunkte abzustimmen und Stellungnahmen zu bevorstehenden Stadtratsentscheidungen zu formulieren, in denen es um die beiden Stadtteile geht. Ihre Versammlungen sollen allen Bürgern offen stehen. Dabei wird auch über die Aufteilung des von der Stadt für Projekte zur Verfügung gestellten Budgets von 1,61 Euro je Einwohner – für Gablenz und das Yorckgebiet sind das zusammen reichlich 33.000 Euro pro Jahr – entschieden.

Initiiert wurde die neue Bürgerplattform vom Verein Solidarität, Demokratie, Bildung (SDB), der sich 2013 mit dem Ziel gebildet hatte, Initiativen von Bürgern zu unterstützen. Zu seinen aktuellen Projekten zählen die Pflege des Knappteichs sowie die Förderung von Kindereinrichtungen und Schulen. Der Verein wird auch Träger der Bürgerplattform und sein stellvertretender Vorsitzender Oliver Treydel deren Koordinator. Er will jetzt im Rathaus die Bestätigung der neuen Bürgerplattform Mitte-Ost durch den Stadtrat beantragen. Nach denen für die Stadtgebiete Mitte (Zentrum, Kapellenberg, Bernsdorf, Altchemnitz), Mitte-West (Altendorf, Kaßberg, Schloßchemnitz) und Süd (Kappel, Helbersdorf, Morgenleite, Markersdorf, Hutholz) wird es das vierte Gremium dieser Art in Chemnitz.

Die Voraussetzungen und Befugnisse von Bürgerplattformen sind in der Hauptsatzung der Stadt Chemnitz geregelt. Demnach sollen sie partei- und verwaltungsunabhängig sein, aber mit bestehenden Strukturen und der Stadtverwaltung zusammenarbeiten. Erst im Mai hatte der Stadtrat zudem beschlossen, die Plattformen weiter mit Personal-, Verwaltungs- und Sachkostenzuschüssen zu unterstützen.

Mitte-Ost-Koordinator Treydel will sich jetzt als erstes in den Stadtteilrunden in Gablenz und dem Yorckgebiet vorstellen, zu denen sich Vertreter von Vereinen, Einrichtungen und Vermietern regelmäßig treffen. Zu den ersten Vorhaben der Steuerungsgruppe gehören eine Satzung für die Bürgerplattform und eine Informationsveranstaltung mit Experten aus dem Baudezernat zum geplanten Bau von zwei Kreisverkehren an der Kreuzung Augustusburger Straße/Yorckstraße/Geibel- straße. Denn viele Anlieger, darunter Gewerbetreibende, befürchten Probleme wegen der angekündigten langen Bauzeit von März 2019 bis Mai 2020. Außerdem sollen Reinigungsaktionen am Gablenz- und Grundbach organisiert werden.

Kommentar: Am bestenbeteiligen Meckern ist Volkssport. Viele fühlen sich schon von gewählten Gremien, wie Ortschafts- und Stadträten, nicht ausreichend vertreten. Und jetzt können sich auch noch Freiwillige ohne jede demokratische Legitimation zu Bürgerplattformen zusammenfinden. Damit sich diese Runden wirklich mit Themen beschäftigen, die den meisten Menschen unter den Nägeln brennen, gibt es nur eine Möglichkeit: Wer etwas bewirken will, muss sich beteiligen.

Basis Bildung

Netzwerk für freies Lernen ohne Schulzwang

Immer mehr Menschen hinterfragen die heutigen Lernformen, die von Seiten des Staates angeboten aber auch erzwungen werden. Vor allem in Sachsen hat sich in den letzten 10 Jahren ein immer größer werdendes Netzwerk gebildet.

Warum ist die Abstand der Lenmethoden zwischen Kindertagesstätten und Schulen so groß geworden? Warum ist Kita freiwillig und Schule nicht? Warum denkt man, dass junge Menschen unter Notenzwang, in vorbestimmte Gruppen, bei 45min Taktung, in runtergekommen Einrichtungen, bei gestressten Erwachsenen usw. effektiv lernen?

Die Basis Bildung – Gruppe möchte mit seinen Aktionen auch Modelle wie Lernorte, Lernen in frei gewählten Gruppen, Lernen mit Online-Strukturen, usw. entkriminalisieren. Denn noch sind diese Formen kein Ersatz für die Schulhausanwesenheitspflicht.

Die zur Sorge berechtigten müssen sich deshalb viel stärker für die passende Lernumgebung für die jungen Menschen einsetzen. Das kann bei einem das Internat, das straffe Gymnasium, die Freie Schule oder aber dann auch das Lernen außerhalb der Schule sein.

Fördergruppen Kitas / Schulen

Wie alles begann ….

„Ich übernahm vor einigen Jahren den Vorsitz des Fördervereins der Grundschule meines Kindes. Damals schon war die Besetzung des Vorstandes schwierig. Die Mitgliederversammlung war überschaubar – KLEIN. Nur mit viel Überzeugungsarbeit konnten DREI Vorstandsmitglieder gewonnen werden. Die Aufgabe war also die nächsten Jahre gezielt auf die Eltern zuzugehen und Mitglieder zu werben. Trotz massiver Werbung in Elternabenden und bei Schulanfangsfeiern kamen in 2 Jahren KEINE neuen Mitglieder. Viele Eltern verließen mit den Ende der 4. Klasse auch den Verein. Am Ende saß ich als einziger noch im Vorstand. Das Ende des Vereins war gekommen. Die Auflösung wurde durchgeführt und beim Finanzamt und Amtsgericht alles geklärt. Nun könnte Schluss sein mit der Geschichte … Der Wunsch die Strukturen eines Vereins weiter nutzen zu können, wie eigenes Konto und Spendenbescheinigungen war ja nun immer noch da. Nur wie geht das ohne einen Verein?“

als Fördergruppe im SDB e.V. :

Egal, ob einen Auflösungserscheinung oder eine Gründung eines Vereins bevorsteht, man kann auch eine andere Struktur nutzen. Der SDB e.V. hatte sich Gedanken gemacht, wie man Bürger unterstützen kann eigene Projekte umzusetzen. Der SDB e.V. hat deshalb die Möglichkeit geschaffen – Fördergruppen zu eröffnen. Das große B im Vereinsname steht für Bildung. Und Bürger, welche die Lern- und Bildungsbedingungen in den Einrichtungen verbessern wollen, können eine solche Fördergruppe gründen.

Zur Zeit ist die Valentina Tereschkowa Grundschule und die Kindertagesstätte Farbenfroh mit einer eigenen Fördergruppe an den Verein SDB gebunden.

Wer mehr wissen will, meldet sich doch einfach bei uns.


Valentina Tereschkowa Grundschule
www.gs-tereschkowa.de

Kindertagesstätte Farbenfroh
www.kita-farbenfroh.de

Netzwerk Urbane Gärten/Farmen und Bürgerpflege

Aufblühen Chemnitz
Netzwerk Bürgerpflege und Urban Gardening in Chemnitz

Mit der Chemnitzer Frühlingsmesse 2018 traten fast alle Chemnitzer urbanen Gärten/Farmen als Gemeinschaft auf. Das sich neue bildende Netzwerk unter der Trägerschaft des SDB e.V. soll als Helfer, Vermittler, Koordinator, Spendensammler und Netzwerker dies und sich neu gründende Bürgerprojekte zusammenführen und unterstützen.

Zur Zeit treffen sich Mitmacher folgender Gärten, Farmen und Initativen:

  • Bundesverband Aquaponik e.V.
  • DELPHIN -Projekte
  • Gartenutopie Chemnitz e.V.
  • Greenpeace Gruppe Chemnitz
  • Holzkombinat®
  • Palmgarten – Keimzelle e.V.
  • Saatgutgarten Chemnitz
  • SDB e.V.
  • Unser Knappteich
  • ZietenAugust

Selbstverständnis / Grundsätzliches
http://www.urban-gardening-manifest.de/

Beispielprojekt in Chemnitz
https://knappteich.de/

aktuelle Anliegen in Chemnitz
Schaffung der Voraussetzungen, dass die Initiativen der engagierten Chemnitzer Bürger zu Erfolg und Anerkennung finden. Mittel- und langfristige Absicherung des Engagements und der geschaffenen Werte.

Dafür braucht es:

  • Einen rechts- und investitionssicheren Rahmen
    Die Lebens- und Arbeitszeit der engagieren Chemnitzer ist wertvoll und eine Investition.
  • Anerkennung, Unterstützung und Förderung durch die Stadtpolitik
    Der von den Chemnitzern gewählte Stadtrat und seine Ausschüsse hat das Gestaltungsprivileg und die Gestaltungspflicht.
  • Materielle und finanzielle Unterstützung aus dem Haushalt der Stadt Chemnitz
    Jedes Werkzeug kostet. Die ehrenamtliche Arbeit und die zur Verfügung gestellte Arbeits- und Lebenszeit der aktive Chemnitzer ist wertvoll und entlastet den Stadthaushalt.

Freie Elterninitiative Chemnitz

Wir sind FrECh

2013 gründete sich aus der Nachfolge des Stadtelternrates Chemnitz die Freie Elterninitiative Chemnitz kurz FrECh. Frech ist auch das Motto der Gruppe, welche mit vielen Ideen die Chemnitzer Kita und Schul-Landschaft für Schüler, Eltern und Pädagogen verändern.


Elternakademie

In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Chemnitz finden jährlich Einzelveranstaltungen statt. Themenschwerpunkte sind die Elternarbeit in Kitas und Schulen, Lernmethoden und Modelle, Essenanbieterwahl, usw.
Die Kurse finden abwechselnd in der VHS oder auch im Gemeinschaftsbüro statt.

www.vhs-chemnitz.de


Esskultur

Noch als Akteure im Stadtelternrat baute man ein Netzwerk zu den Essenanbietern auf. Man entwarf das Chemnitzer Modell der Essensversorgung. Aus den Erfahrungen u.a. aus Gesprächen mit Eltern, Essenanbietern und vereinzelt mit Vertretern der Bildungseinrichtung entstand eine Wissensammlung, die man auf einer Homepage zusammenfaßte. Das Projekt erhielt dafür eine Auszeichung von „in form“.

www.esskultur-schule.de    oder   www.esskultur-kita.de

 

Kinderrechtebüro

Die Akteure des Kinderrechtebüros bringen verstärkt die Themen der Kinder- bzw. Menschenrechte in die Politik und Gesellschaft. Wir fordern das Recht sich frei zu bilden, das Recht auf Inklusion (für alle) und das Recht sich schwarzer Pädagogik entziehen zu können.

Das Kinderrechtebüro wurde als professionelle Struktur der Freie Elternintiative Chemnitz (FrECh) gegründet, um gezielt Lobby-Arbeit und Aufklärung zu betreiben. Auch die Projektgruppe „Basis Bildung“ entstand aus deren Zusammenarbeit. Daher überschneiden sich einzelne Aktionen und Projekt aller drei Gruppen.

Das Netzwerk von aktiven Menschen, um das KRB verteilt sich über ganz Sachsen und auch schon in einige andere Bundesländer. Inklusion (bitte die korrekte Bedeutung nehmen) und das Recht der jungen Menschen eben als MENSCHENRECHTE und zusätzlich die Kinderrechte muss immer mehr in den Fokus der Eltern und politisch Handelnden gebracht werden.

www.kinderrechtebuero.de

Knappteich

Seit April 2014 befindet sich der Knappteich im Yorckgebiet in der Pflegepatenschaft des Vereins SDB e.V. Ziel des Vereins ist es, den Knappteich zusammen mit Anwohnern zu erhalten, zu pflegen und gemeinschaftlich zu nutzen.

Seit 2018 ist der Bürgergarten fertig. Eine neue Veranstaltungshütte und eine Sanitärmöglichkeit wurden errichtet. Nun kann der Bürgergarten während der Gartensaison für Bürgerveranstaltungen genutzt werden.

Der Ausbau des Lernorten „Unser Knappteich“ ist im vollen Gange. Zukünftig können hier Schulklassen und Kita-Gruppen, Tagesmütter + Kinder und andere Interessierte z.B. über Volkshochschulkurse bei uns naturnahe Erfahrungen machen.

 

 

 

 

 

 

 

www.knappteich.de